So vielseitig das Leben ist, so vielgestaltig sind die Bilder, die ein persönliches Weltbild abbilden.
Meine Zeichnungen, Malereien, Fotografien und Wortgebilde zeichnen das Bild meiner eigenen kleinen Welt, wie ich sie im Großen und Ganzen sehe und erlebe – und die ich mit allen Sinnen erlebe, denn ich bin ein sinnlicher Mensch.
Den Sinn eines Bildes – meiner Bilder – sehe ich darin, den Geist anzuregen und Appetit auf mehr zu machen, genauso, wie ein köstliches Essen Appetit anregend ist.
Und während ich mich am Gaumenschmaus satt esse, sehe ich mich am köstlichen Bild satt, denn das Auge isst bei mir immer mit.
The eye eats too
Life is multifaceted – and so are the images that reflect a personal worldview.
My drawings, paintings, photographs, and word creations depict my own little world as I see and experience it – and which I experience with all my senses, for I am a sensual person.
My images are meant to stimulate the mind and whet the appetite, just as a delicious meal stimulates the appetite.
And while I feast on the culinary delight, I feast on the exquisite image, for the eye eats too.

Natürlich ist Kunst wie auch Essen Geschmackssache, und woran die eine Geschmack findet, das findet der andere abgeschmackt – was gut ist, sonst wäre das Leben ein geschmackloser Einheitsbrei.
Oft aber bringen mich gewöhnungsbedürftige Bild- wie auch Essenskreationen erst auf den Geschmack, und habe ich einmal Blut geleckt, bin ich nicht mehr unbeleckt, wird aus mir Gewohnheitstier eine, die tierische Lust auf das neue Geschmackserlebnis bekommt – eine wohl schmeckende neue Erfahrung, die mir so gut bekommt, dass sie mich die Wirklichkeit neu erleben lässt, ohne dass ich meine Lebenswirklichkeit groß ändern müsste.
Like food, art …
… is a matter of taste, and what one person finds appealing, another finds bland – which is a good thing, otherwise life would be a tasteless, monotonous mess.
Often, however, it’s the unusual visual and culinary creations that whets my appetite – and once I get a taste for it, my curiosity is piqued and I, a creature of habit, develop an animal craving for more of the new flavor, that becomes an experience: A delicious experience that suits me so well that it allows me to experience reality anew without having to drastically change my life.

Weniger ist mehr
Die Natur ist in ihrer Artenvielfalt so einzigartig wie in ihrer Schönheit natürlich und an sich schon ein einziges Kunstwerk – weshalb sie uns Menschen seit jeher ein Vorbild ist. Unter anderem in den bildenden Künsten.
Und ich als eine dieser bildenden Künstler:innen schöpfe aus dem – leider nicht mehr unerschöpflichen – Naturreichtum, was mein Dasein umso reicher macht.
Allein das Füllen von Papier mit Farbe ist für mich erfüllend, ist wie ein kleiner Lichtblick, der mich der Natur auch unter künstlichem Lampenlicht näherbringt.
Zumal Farbe und Papier natürlichen Ursprungs sind.
Und wenn ich vom schöpferischen Tun allzu erschöpft bin, fülle ich meine Körperreserven mit Nahrung auf, um bald wieder aus dem Vollen zu schöpfen.
Dabei ist die Nahrung, die ich esse, so naturbelassen als möglich und von Natur aus nährstoffreich.
Sie gibt mir alles, was ich brauche, um nicht nur voll, sondern erfüllt zu sein.
Less is more
Nature is as unique in its biodiversity as it is in its natural beauty, and is itself a work of art – which is why it has always been a role model for us humans, not least in the visual arts.
And I, as one of these visual artists, draw from nature’s – unfortunately no longer inexhaustible – bounty, which makes my existence all the richer.
Simply filling paper with paint is fulfilling for me; it’s like a small ray of light that brings me closer to nature, even under artificial light.
Especially since paint and paper are of natural origin.
And when I’m too exhausted from the creative process, I replenish my body’s reserves with food so I can soon draw from abundance again.
The food I eat is as natural as possible and rich in nutrients and gives me everything I need to be not just full, but truly fulfilled.

So eine Nahrung hilft mir, nach großen Sprüngen wieder heil auf der Erde zu landen, mich nach geistigen Höhenflügen zu erden, nicht in weltfremder Hilflosigkeit den Boden unter den Füßen zu verlieren.
Gerade das Gefühl des Verlorenseins ist in unseren Breiten weit verbreitet – eben weil wir uns von der Natur, dem vormals großen Vorbild, wie auch von den menschlichen Vorfahren weitgehend entfremdet haben, uns größtenteils selbst fremd geworden sind.
Indem wir Menschen – nicht nur die Künstler unter uns – das Natürliche bis zur Entartung denaturiert haben, wie es nur der menschlichen Art zu eigen ist, ist es umso wichtiger, wiederzuerkennen, was wirklich wichtig ist, um wieder ganz Mensch zu sein.
Und was wäre natürlicher – und natürlich menschlicher –, als zurück zum Ursprung, zu den eigenen Wurzeln zu finden?
Dazu muss ich kein wurzelessender Urmensch sein.
This kind of …
… nourishment helps me to land safely back on earth after great leaps, to ground myself after intellectual flights of fancy, and not to lose my footing in a helpless, alienated state.
Especially the feeling of being lost is widespread in our part of the world because we have become largely alienated from nature, our great role model, as well as from our human ancestors, and have largely become strangers to ourselves.
By denaturing the natural world to the point of degeneration, as is uniquely human, we humans – not just the artists among us – make it all the more important to rediscover what is truly essential in order to be fully human again.
And what could be more natural – and, of course, more human – than finding our way back to our origins, to our own roots?
I don’t have to be some kind of root-eating cave-wo-man to do that.

Um dem Menschen in seiner Ursprünglichkeit näher, mir des eigenen Menschseins wieder bewusst-er zu sein, ist es naheliegend für mich, meine Lebensgewohnheiten im Kleinen ein wenig zu ändern, um neues Bewusstsein zu schaffen – womit sich ganz unbewusst auch der Blick auf das große Ganze verändert.
Neues Bewusstsein schaffe ich, indem ich so minimalistisch als möglich lebe, wenig Neues anschaffe und mich nach Möglichkeit an alten Materialien zu schaffen mache – macht ja die bewusste Beschäftigung mit der Materie den immateriellen Wert hinter dem Materiellen oft erst sichtbar.
Der Minimalismus, den ich lebe, lässt mich nicht nur bewusster leben, sondern bewusst erleben – ist aber kein nacktes Überleben, sondern kreativ gelebte Einfachheit. Das ist Lebenskunst für mich.
To reconnect with …
… humanity in its primal essence, to become more aware of my own humanity, it seems natural to me to make small changes to my lifestyle habits in order to cultivate a new awareness – which, quite unconsciously, also shifts my perspective on the wider world.
I cultivate this new awareness by living as minimally as possible, acquiring few new things, and, whenever possible, working with old materials – because consciously engaging with matter often reveals the intangible value behind the material.
The minimalism I practice allows me not only to live more consciously, but also to experience life more consciously. As a result, my life is not merely survival, but a creatively lived simplicity – which, for me, is the art of living.

Die Kunst, aus wenig viel zu machen, ist dabei mindestens genauso bereichernd und erfüllend wie aus reichlicher Fülle zu schöpfen, und sorgt für ebenso viel Schöpfungskraft – aber weniger Erschöpfung, da kein Zuviel mich überreizt, überfordert und damit entkräftet.
Denn die stete Überreizung der Sinne in unserer von Genuss und Sinneslust geleiteten Welt verleitet auch mich dazu, mehr Sinnlichkeit erleben zu wollen;
wobei allzu viel Lust an der Lust dann nicht mehr sinnlich und sinnvoll, sondern reizloser, mir unerträglicher Unsinn ist, der zu meinem Unwohlsein statt zu mehr Wohlergehen beträgt – und mein Leben weniger lebenswert macht.
Und ist es das wert?
Wohl kaum.
Darum sage ich mir: weniger ist mehr.
Indem ich dem einen oder anderen Genuss entsage, der mir ohnehin nicht sonderlich zusagt, kann ich bewusster genießen und erleben – und dabei voll aufleben.
Dann wird aus dem gewohnten Übermaß an Genuss und Sinneslust, das ich sonst nicht schätzen könnte, etwas Besonderes: ein Genussmoment von unschätzbarem Wert.
The art of …
… making a lot out of a little is at least as enriching and fulfilling as drawing from abundance, and it provides just as much creative energy – but less exhaustion, since nothing too much overstimulates, overwhelms, and thus drains me.
The constant overstimulation of the senses in our world, so dominated by pleasure and sensuality, also tempts me to want to experience more sensuality. But the more pleasure I experience for pleasure’s sake, the less sensual and meaningful it becomes – and turns into unappealing nonsense that I find unbearable and that contributes more to my discomfort than to my well-being, making my life less worth living.
And is it worth it?
No, it isn’t. That’s why I tell myself: less is more.
By forgoing one or another pleasure that doesn’t particularly appeal to me anyway, I can enjoy and experience things more consciously – which truly invigorates me.
Then, the usual excess of pleasure and sensual delight, which I otherwise could not appreciate, becomes something special: a moment of pleasure of inestimable value.

Essen nach Bauchgefühl ist essen mit Köpfchen
Bewusstes Genießen fängt bei mir beim Essen an, denn Essen ist Leben – und gerade dem kreativen Er-leben ist eine gut verträgliche, geschmacklich gute Nahrung besonders zuträglich.
Dabei muss ich, um einen kreativen Geist zu nähren, nicht nach Fernost reisen: auch hier im Westen kann ich Fernköstliches aus dem nahen Asialaden genießen – oder finde Genuss aus nächster Nähe bei Nah&Frisch und anderen westlichen Frischemärkten.
Und um den Genussmoment voll auszukosten, um ob der Fülle an Genießbarem des Genusses nicht überdrüssig zu werden, wähle ich nur das aus, was meinen momentanen Bedürfnissen entspricht und was mich spontan anspricht – und esse intuitiv, also nach Bauchgefühl.
Denn wer die Wahl hat, hat die Qual, und damit die übergroße Auswahl mich nicht überwältigt, nehme ich nur so viel für mich heraus, wie es meinem Bauch zur Verdauung und meinem Kopf zum Denken gut tut, und nicht zu viel, dass ich weder richtig verdauen noch recht denken kann.
Dann fühlt es sich gut und richtig für mich an, denn nach Bauchgefühl essen ist essen mit Köpfchen.
Eating with your gut is eating with your head
For me, conscious enjoyment begins with food, because food is life – and easily digestible, delicious food is especially conducive to creative experiences.
To nourish a creative mind, I don’t have to travel to the Far East: here in the West, I can enjoy exotic delicacies from the local Asian market – or find culinary delights close to home at Nah&Frisch and other Western fresh markets.
And to fully savor the moment of enjoyment, to avoid becoming overwhelmed by the abundance of delicious options, I choose only what meets my current needs and what spontaneously appeals to me. That’s why I eat intuitively, following my gut feeling.
The more choices I have, the harder it is to choose, and so that the sheer number of options doesn’t overwhelm me, I only take as much as my stomach needs for digestion and my mind needs for thinking – not so much that I can neither digest properly nor think clearly.
Then it feels good and right to me, because eating according to your gut feeling is eating with your head.

Aus meiner Nahrung hole ich das Optimum für mich heraus – wobei das Verhältnis der zu mir genommenen Nährstoffe untereinander nicht immer optimal, also nicht im Sinne der ÖGE, DGE und SGE, der Österreichischen, Deutschen und Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung ist.
Doch da ich ein sinnlicher Mensch bin, esse ich, wonach mir der Sinn steht, denn meinen Sinnen traue ich mehr als noch so vertraulichen Werbeversprechen oder dem, was diese und jene Gesellschaft für sinnvoll hält.
Und obwohl wir Menschen alle die gleichen Grundbedürfnisse haben, sind unsere Ernährungsbedürfnisse so individuell wie wir selbst – denn jede-r is(s)t anders.
Und was für die eine gut und recht ist, ist für den anderen mehr schlecht als recht.
I try to …
… I try to eat as well as possible – although the ratio of nutrients I consume isn’t always optimal, meaning it doesn’t always meet the standards of the Austrian, German, and Swiss Nutrition Societies (ÖGE, DGE, and SGE).
But since I’m a sensual person, I eat what I crave, because I trust my senses more than even the most reassuring advertising promises or what this or that society considers useful.
And although we humans all share the same basic needs, our nutritional needs are as individual as we are, because everyone is different – and so everyone eats differently.
And what’s good for one person is more bad than good for another.

Ist es dann nicht recht und billig, ordentlich zuzulangen, wenn ich Süßschnabel ein Verlangen nach Süßem habe?
Immerhin – billig zu haben sind Süßigkeiten allemal. Und Heißhunger auf Süßes ist allzu menschlich.
Doch ist Essen aus Heißhunger kein intuitives Essen, kein Essen nach Bauchgefühl und damit kein Hunger des Körpers – auch wenn es sich so anfühlt –, sondern ein Hunger der Psyche nach wärmendem Wohlgefühl, das reichlich warmes Essen mir nur unzureichend geben kann.
Heimlicher Wein
Lejla giert nach Streuselkuchen,
möchte ihn mit Milch versuchen;
wartet, bis der kleine Sohn
eingeschlafen ist – und schon
geht es los, ganz still und heimlich,
mit der Schlemmerei, denn peinlich
scheint ihr ihr Gelüst zu sein,
deshalb nascht sie nachts allein,
predigt Wasser, trinkt den Wein.
And isn’t it …
… normal to indulge when I have a craving for sweets?
After all, sweets are cheap, and cravings for sweets are only human.
But eating out of craving isn’t intuitive eating, it’s not eating according to your gut feeling, and therefore not true physical hunger—even if it feels like it—but rather a psychological hunger for a warm, comforting feeling that plenty of warm food can only provide to a limited extent.
Leijla’s secret
Lejla craves cream cake with milk
because eating it feels like silk;
she devours the cake on a lonely night
under the warm kitchen light
while her little one sleeps –
it helps her satisfy her emotional needs,
fortifying herself with lots of sweets
that lift her mood;
but she mistakes food
for human touch
she misses out on so much.

Indem ich heißhungrig nach Süßem und Salzigem giere, versuche ich, einen psychischen Mangel an Liebe, dem „süßen Salz des Lebens“, mit physischer Nahrung – also mit Liebe, die durch den Magen geht – auszugleichen: einer Nahrung, die noch so reichhaltig sein kann und die doch nie ausreicht, dem seelischen Kummer-Hunger einer emotional ausgehungerten Psyche beizukommen, ist ein psychischer Hunger mit physischem Essen ja nicht „gegessen“.
Und mit viel Essen noch viel weniger.
Mein Heißhunger, meine Gier zu essen aber wird umso größer, je mehr salzig Süßes ich esse – immerhin steht salzig für Leben und süß für Energie und salzig-süß für Lebensenergie – und der salzig-süße Geschmack reicht aus, um reichlich Süßes und Salziges zu essen (…).
Süßes und salziges „Zeug“ aber erzeugt nichts als Heißhunger auf mehr davon – und doch habe ich nicht viel davon, da dieses übersüßte, übersalzene Zeug trotz hohen Nährwerts nur wenige bis gar keine Nährstoffe enthält.
Und da es Nährstoffe sind, die mich am Leben erhalten, und viel Süßes und Salziges nur wenige davon enthalten, muss ich meinen Mangel an qualitativ hochwertigen Stoffen mit Quantität ausgleichen und umso mehr minderwertige süße und salzige „Nahrungsmittel“ – die eigentlich mehr Genuss- als Nahrungsmittel sind – essen.
Doch ob ein im Übermaß genossenes Genussmittel dann noch Genuss ist und nicht schon Überdruss, ist eine andere Frage – eine Frage des Geschmacks (…).
By craving sweet …
… and salty foods, I try to compensate for a psychological lack of love, the “sweet” salt of life, with physical nourishment.But this love, which passes through the stomach, may be ever so abundant, yet it is never enough to satiate the emotional hunger of a starved psyche, for psychological hunger is not „eaten“ by physical food.
And even less by eating a lot.
My cravings, my greed to eat, however, only increase the more salty and sweet things I eat, because salty represents life and sweet represents energy, and salty-sweet represents life energy. And the salty-sweet taste alone is enough to make me eat plenty of sweet and salty things (…).
Sweet and salty stuff, however, only creates a craving for more – yet I don’t get much out of it, since this overly sweet, overly salty stuff, despite its high nutritional value, contains few to no nutrients.
And since nutrients are what keep me alive, and lots of sweet and salty foods contain very few of them, I have to compensate for my lack of high-quality nutrients with quantity, consuming even more low-quality sweet and salty „foods“ – which are actually more like indulgences than actual food.
But whether an indulgence consumed in excess is still indulgence and not already a source of weariness is another question – a question of taste (…).

Essen aus Heißhunger aber kann im Sinne des intuitiven Essens nach Bauchgefühl nicht sein, denn meine sensiblen Bauchnerven, mein enterisches Nervensystem soll mich ja gerade dafür sensitivieren, zu essen, was mein Körper braucht – und nur so viel davon, dass es auch meiner Seele gut tut, anstatt das Essen zum Zwecke meiner emotional ausgehungerten Psyche zu missbrauchen und damit zweckzuentfremden.
So bezweckt Essen aus Heißhunger nichts als ein ungesundes Verhältnis zum Essen, nimmt mir die Unbeschwertheit beim Essen – was noch viel schwer wiegender ist als das viele, mir schwer im Magen liegende Essen selbst.
Und wer wüsste das besser als ich, die ich mich wider besseren Wissens dem Heißhunger nach Süßem hingebe, wenn es meinem Leben an Süße fehlt und ich mir anders nicht zu helfen weiß (…).
Doch kann ich dem psychischen Hunger Abhilfe schaffen, indem ich Bewusstsein schaffe, mir meinen Kummer bewusst mache und meiner Seele bewusst das gebe, was sie braucht: wärmende Worte oder warme Gesten ohne große Worte.
Dann bin ich emotional satt, und der große Kummer bzw. der „Hunger“ bleibt aus.
Eating out of …
… cravings, however, cannot be in line with the principles of intuitive eating, because my sensitive gut nerves, my enteric nervous system, are meant to attune me to eating what my body needs – and only as much as is good for my soul, instead of misusing food to satisfy my emotionally starved psyche and thus misusing it for its intended purpose.
From this perspective, eating out of cravings only creates an unhealthy relationship with food, robbing me of the carefree enjoyment of eating – which is far more serious than the large amount of food itself, which sits heavily in my stomach.
And who would know this better than me, who, against my better judgment, gives in to cravings for sweets when my life lacks sweetness and I don’t know any other way to cope (…).
But I can alleviate the psychological hunger by creating awareness, becoming conscious of my sorrow, and consciously giving my soul what it needs: warm words or warm gestures that say a lot even without words.
Then I am emotionally satiated, and the great sorrow or „hunger“ does not arise.

Und fühle ich in mich hinein und höre auf mein Bauchgefühl, fühle ich mich über die Maßen gut – auch wenn ich einmal nicht viel esse oder zwischendurch etwas esse, das nicht so gut für die Gesundheit ist (…).
And if I …
… listen to my body and my gut feeling, then I feel incredibly good – even if I don’t eat much or if I eat something in between that isn’t so good for my health (…).

Ein gesundes Bauchgefühl – dem eine „gesunde“ Ernährung zuträglich ist – nämlich lässt mich intuitiv erspüren, wann das persönliche Maß des Erträglichen überschritten und das im Übermaß Gegessene mir und meiner Gesundheit abträglich ist: denn dann mir wird übel. Und Übelkeit ist nichts anderes als der Hilferuf eines übersättigten Magens, der nicht mehr mag. So gesehen gibt es kein „gutes“ oder „schlechtes“, sondern nur mehr oder weniger verträgliches, dem Wohlbefinden zu- oder abträgliches Essen. Immerhin ist sich im eigenen Körper wohlzufühlen so grundlegend für das seelisch-geistige Selbst wie Essen ein körperliches Grundbedürfnis und damit selbstverständlich ist. In diesem Sinne – wohl bekomms!
A healthy gut …
… feeling – which is supported by a „healthy“ diet – allows me to intuitively sense when my personal limit of what I can tolerate has been exceeded and when overeating is detrimental to me and my health: because then I feel nauseous.
And nausea is nothing more than the cry for help from an overstuffed stomach that can’t take any more.
Seen in this light, there is no „good“ or „bad“ food, only food that is more or less tolerable, that contributes to or detrimental to well-being.
After all, feeling good in one’s own body is as fundamental to one’s mental and emotional well-being as eating is a basic physical need and therefore self-evident.
So – enjoy your meal!

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