Ich bin mein eigenes Experiment und Kunstwerk
Ich lebe für die Kunst, und ich lebe für das Experiment.
Während das künstlerische Experimentieren mit Farben, Formen und Stilen auf dem Papier leblose papierene Verkörperungen lebendig macht, macht das Experimentieren mit den eigenen Körperformen, die ich in ent-sprechende Farben kleide, den Alltag weniger alltäglich.
Und was nicht alltäglich ist, wird mitunter zum Erlebnis.
Um aber zu er-leben, um bildnerisch kreativ und körperlich aktiv zu sein, muss ich mich nähren, denn Nahrung ist Leben.
I am my own experiment and artwork
I live for art, and I live for experimentation.
While artistic experimentation with colors, shapes, and styles on paper brings lifeless paper embodiments to life, experimenting with my own body shapes, which I clothe in corresponding colors, makes everyday life less ordinary.
And what is not ordinary sometimes becomes an experience.
But to experience, to be artistically creative and physically active, I must nourish myself, because food is life.

Immerhin ist der menschliche Körper ein lebendes Gebilde aus minimalen Zellen ist, die mit mir leben, mit mir tausend (Zell-)Tode sterben und sich immer wieder erneuern – und nur dann Maximales leisten, mich leistungsfähig machen, wenn ich ihnen ein Maximum an Nährstoffen gebe.
Und während Nahrungsnährstoffe körpereigene Stoffe aufbauen, experimentiere ich mit meiner Ernährung, probiere ich alle mich ansprechenden Ernährungsformen aus, um einerseits meinen Körper nach meinem Geschmack zu formen und andererseits die Lebens- und Ernährungsform zu finden, die meinem Naturell entspricht.
Ich möchte sehen, wohin es führt, wenn ich mir dieses und jenes zuführe – denn mit jedem Bissen, den ich esse, bin ich ein bisschen auch das, was ich esse.
Dabei passe ich meine Ernährung meinen körperlichen wie geistigen Bedürfnissen an, und wenn es ernährungsmäßig passt, bin ich körperlich energetisiert und geistig inspiriert.
Was sich wiederum auf meine Bilder auswirkt, die dann umso lebendiger wirken und mitunter begeistern.
After all, the …
… human body is a living structure made up of tiny cells that live with me, die a thousand (cellular) deaths with me, and constantly renew themselves—and can only perform at their best, make me efficient, when I give them a maximum of nutrients.
And while food nutrients build up the body’s own substances, I experiment with my diet, trying out all the different eating patterns that appeal to me, both to shape my body to my liking and to find the lifestyle and diet that suits my nature.
I want to see where it leads when I consume this and that – because with every bite I eat, I am a little bit what I eat.
In doing so, I adapt my diet to my physical and mental needs, and when it’s nutritionally right, I feel physically energized and mentally inspired.
Which, in turn, affects my paintings, making them all the more vibrant and sometimes even inspiring.

Doch ist nicht nur stoffliche Nahrung lebensnotwendig zum Aufbauen von Körperstoffen und einen funktionierenden Geist: um mein Geistesleben zu bereichern, brauche ich neben nährstoffreicher auch reichlich geistige Nahrung – etwa guten Lese- und Gesprächsstoff – was der Brennstoff für zündende Ideen ist.
In diesem meinem Blog, in dem ich mich in der Schreibkunst versuche, versuche ich, über mein im Zeichen der Kunst gelebtes Lebensselbstexperiment mit Farben, (Ernährungs-)Formen und Stilen zu schreiben, da das geschriebene Wort die Form des Ausdrucks ist, die mir, die ich das Besondere und Ungewöhnliche liebe, besonders zusagt. Und die hoffentlich etwas auszusagen weiß.
Auch wenn ich weiß, dass mein persönlicher Geschmack gewöhnungsbedürftig ist und nicht jede Person anspricht.
But it’s not …
… just physical nourishment that’s essential for building our bodies and for a functioning mind: to enrich my mental life, I need not only nutrient-rich food but also plenty of intellectual nourishment – such as good reading material and conversation topics – which is the fuel for new ideas.
In this blog of mine, where I try my hand at writing, I attempt to write about my life’s self-experiment with colors, (dietary) forms, and styles, lived in the spirit of art, because the written word is the form of expression that particularly appeals to me, someone who loves the special and unusual. And which, I hope, has something to say.
Even though I know that my personal taste takes some getting used to and doesn’t appeal to everyone.

Umso mehr hoffe ich, der einen oder dem anderen mit der Sprache der Kunst – der bildenden wie auch der Schreibkunst – aus der Seele zu sprechen.
All the more …
… reason for me to hope that I can speak to the hearts of some of you through the language of art – both visual and written.
